Fit & Fun Weekend in Gysenstein vom 28.08.26-30.08.26

Am Freitag kamen wir bei regnerischem Wetter in unserem Pfadilager in Gysenstein bei Konolfingen an. Als Erstes hiess es: Zimmer beziehen. Das Lagerhaus ist zwar schon etwas älter und hat viele Treppen, trotzdem fanden wir für alle einen gemütlichen Schlafplatz. Nachdem sich alle eingerichtet hatten, versammelten wir uns im Speisesaal, wo die Tische bereits liebevoll für das Abendessen gedeckt waren. Unsere fünfköpfige Küchencrew – Aschi, Sarina, Marco, Sina und Daniela – zeigte schon am ersten Abend, was sie draufhat: Es gab feine Hörnli mit Hackfleisch und leckerem Apfelmus und Salat.
Nach dem Nachtessen durften alle selbst entscheiden, worauf sie Lust hatten. Einige schwangen in der Disco das Tanzbein, andere schrieben Karten, zeichneten oder bastelten, bis ihnen langsam die Augen zufielen. Um 23.00 Uhr kehrte dann Nachtruhe ein.

Am nächsten Morgen wurden wir mit wunderschönem Wetter und warmen Sonnenstrahlen begrüsst. Zum Frühstück gab es frisches Brot vom Bäcker – ein perfekter Start in den Tag. Nachdem alle bereit waren, fuhren wir eine kurze Strecke auf den Ballenbühl und machten uns von dort zu Fuss auf den Weg zur Aussichtsplattform. Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Blick auf die Alpen belohnt. Nachdem wir die Aussicht ausgiebig genossen hatten, machten wir noch eine kleine Runde, bevor wir wieder zu den Autos und zurück ins Lager gingen.
Dort wartete nach einer kurzen Pause schon das nächste Highlight auf uns: Subway-Sandwiches zum Selberbelegen. Salami, Käse, Gurken, Tomaten und noch vieles mehr standen bereit. Alle konnten ihr Sandwich ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen – und das liessen sich natürlich auch alle schmecken. Mit gut gefüllten Bäuchen ging es dann ans Nachmittagsprogramm. Aus vier tollen Angeboten durfte jede und jeder auswählen, was am besten passte: Minigolf, Schwimmbad, Wandern oder lieber in der Hütte bleiben und basteln. Schnell war für alle etwas dabei, und schon ging es los.
Gegen 17.30 Uhr trafen nach und nach alle wieder im Pfadiheim ein – glücklich, zufrieden und teilweise auch ziemlich müde. Natürlich wurde sofort erzählt, was alles erlebt worden war. Die Minigolfgruppe hatte jede Menge Spass und lieferte sich ein ehrgeiziges Spiel. Die Gruppe, die in der Hütte geblieben war, genoss einen gemütlichen Nachmittag beim Basteln und Spielen. Im Freibad verbrachte eine weitere Gruppe einen wunderbaren Nachmittag mit schönen Begegnungen. Und auch die Wandergruppe fand glücklicherweise wieder zurück zur Pfadihütte – obwohl aus der geplanten kleinen Runde dann doch etwas mehr wurde, als ursprünglich gedacht. Die nicht ganz beachteten Höhenmeter sorgten zwar für müde Beine, aber auch für viele Lacher und gute Stimmung.
Nach einem kurzen Durchatmen stand schon das Nachtessen bereit: feiner Curry-Reis mit warmen Früchten und Salat. Wieder einmal hat unsere Küchencrew Grossartiges geleistet. Kaum waren die Tische abgeräumt, wartete schon die nächste Überraschung auf uns: ein Lottoabend! Dabei gab es viele tolle Preise zu gewinnen, und der Spass kam natürlich nicht zu kurz. Zum Abschluss wurden wir noch mit einer feinen Schokocreme verwöhnt. Und weil wir wieder so gut gegessen hatten, tat die Bewegung danach in der Disco richtig gut. Auch an diesem Abend hiess es um 23.00 Uhr wieder: Nachtruhe.

Am Sonntag durften wir ein wenig länger schlafen. Um 9.00 Uhr erwartete uns ein reichhaltiger Sonntagsbrunch mit Rösti, Rührei, Speck, Birchermüesli, Früchten, Züpfe und vielem mehr. Es war wirklich beeindruckend, was unsere Küchencrew alles auf den Tisch zauberte. Gut gestärkt starteten wir in den letzten Lagertag und versammelten uns zuerst für ein Gruppenfoto. Das ist bekanntlich nicht immer ganz einfach und sorgt oft für viele Lacher – aber natürlich haben wir es geschafft. Anschliessend hiess es packen und putzen. Alles lief reibungslos, und jede und jeder half mit, das Haus wieder so zu verlassen, wie wir es angetroffen hatten. Gegen Mittag war bereits alles erledigt, sodass wir sogar etwas früher losfahren konnten. So blieb zu Hause noch genügend Zeit, um all die vielen Eindrücke und schönen Erlebnisse in Ruhe nachklingen zu lassen.

Wir sind sehr dankbar, dass wir ein so tolles Lager ohne nennenswerte Zwischenfälle erleben durften. Für uns war es das erste Mal, dass wir ein solches Lager durchgeführt haben, und umso mehr freut es uns, wie reibungslos alles geklappt hat. Darauf dürfen wir wirklich stolz sein. Auch die Teilnehmenden haben mit ihrem tollen Mitmachen, ihrer guten Stimmung und ihrer Hilfsbereitschaft viel dazu beigetragen, dass dieses Wochenende für alle zu einer schönen Erfahrung wurde. Nach diesen vielen positiven Erlebnissen können wir uns gut vorstellen, auch in Zukunft wieder ein solches Lager zu organisieren. Möglich ist das aber nur dank dem grossen Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer.